Du betrachtest gerade Kaiser Maximilians Gedanken zur Jagdkleidung

Kaiser Maximilians Gedanken zur Jagdkleidung

Die #Jagdleidenschaft Kaiser Maximilians I. ist wohl allgemein bekannt, er nützte die Jagd zum Beweis seiner persönlichen Stärke und sie diente für Diplomatie und Repräsentation, wovon eine Vielzahl an Berichten über spektakuläre Schaujagden für Herrscher, Botschafter und Gesandte Zeugnis ablegen. 🌿

Vielleicht weniger bekannt ist sein „Geheimes Jagdbuch“ in welchem er sich Gedanken über die #Jagd und insbesondere auch über die #Jagdbekleidung machte. So hielt er fest:

„Du sollst graue und grüne Kleider haben, zum Theile grau, zum Theile grün. Zu Hirschen und Gamsen ist es die beste Farbe“. 🦌

Damit war er nicht nur ein Vordenker moderner Überlegungen zu tarnender Jagdkleidung, sondern beschrieb zugleich auch im Detail die Beschaffenheit der einzelnen Kleidungsstücke und Jagdwaffen. Interessant ist auch, dass Kaiser Max auf Wolle und Loden setze und dessen herausragende und zum Teil bis heute unübertroffenen Eigenschaften, auf wärmste empfahl.

Auf der hier gezeigten Darstellung im „Ehrenspiegel“ des Hauses Österreich (fol. 318) ist der Kaiser mit gespannter und geladener Jagdarmbrust, jedoch nicht in grau-grüner, sondern in rein grauer Lodenkleidung zu sehen. Beeindruckend allemal! 🏹

In diesem Sinne: Servus und Waidmannsheil! 🌿

Text Erstveröffentlicht unter https://www.instagram.com/p/Cdm5hkFsMxg/?igsh=MXkyZThyNmc1Z2c2cQ==

Beitragsbild von Bildnis Kaiser Maximilians mit Armbrust (338) , aus: Ehrenspiegel des Hauses ?sterreich (Buch VII) – BSB Cgm 896 ( 1559) – Digitalisiertes Buch aus dem urheberrechtsfreien Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek München [Deutschland] 2007-2024 Bildähnlichkeitssuche (digitale-sammlungen.de)

Schreibe einen Kommentar