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Klang der Jagd – Ein literarischer Jagdgruß

Die Sonne steht tief, ein letzter goldener Strahl taucht den Waldrand in warmes Licht. Der Tau glitzert bereits auf den Gräsern, während irgendwo in der Ferne ein Rehbock schreckt. Stille. Nur das eigene Atmen, der Herzschlag – und das leise Flüstern der Natur. Wer jemals diesen Moment gespürt hat, kennt das Gefühl, das sich nicht in Fakten oder Zahlen fassen lässt. Es ist ein Eindruck, eine Empfindung – ein Klang.

 

Der Klang der Jagd.

Genau diese schwer greifbare, zutiefst emotionale Dimension der Jagd ist es, die der Gedichtband „Klang der Jagd“ des Dichterkreises Jagdlyrik in poetische Worte kleidet. Jene leisen Töne des Weidwerks, die zwischen Tagesanbruch und Dämmerung mitschwingen, eingefangen in Reim, Rhythmus und tiefgründiger Sprache.

Mit der 13. Ausgabe präsentiert der Dichterkreis Jagdlyrik seine neue Jahresedition unter dem Titel „Klang der Jagd“. Seit 2011 fungiert der Dichterkreis – gegründet von dem Jäger Hans H. Milles als lose Interessengemeinschaft – als Sammlungs- und Publikationsplattform für jagdliche Lyrik und Prosa im deutschsprachigen Raum.

Der Klang der Jagd ist ein Akkord, er klingt im Ohr und Herzen fort, er wirkt erregend unermesslich, schafft Erleben unvergesslich. Ein Dreiklang meist in Dur auch Moll, mal rauh, mal weich, so wie er soll, er fordert vom Jäger waidgerecht zu jagen, nur so klingt er echt. Der Klang der Jagd ist dreigeteilt als Hörnerschall und Hundgeläut, ein dritter Klang auf jeden Fall, der Flinten- oder Büchsenknall. Die Hörner fordern auf zur Tat in Wald und Feld bei froher Jagd, der Hunde freudiges Geläute verspricht den Jägern große Freude. Als Nachklang in gesell’ger Runde beim Schüsseltreiben zu später Stunde, wird vom Jagderfolg berichtet, manches auch hinzugedichtet. Klang der Jagd, Walter Heil

 

Wer steckt hinter dem Band?

Initiator Hans H. Milles brachte 2011 eine Gruppe gleichgesinnter Jäger zusammen, die fortan eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Empfindungen zur Jagd künstlerisch verarbeiten wollten. Heute zählt der Kreis rund 15 aktive Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die jährlich einen Band herausgeben – gereimt oder prosaisch, mal ernst, mal humorvoll, stets aus eigener Feder, stets jagdlich verankert. Auch die Gestaltung mit Illustrationen aus Fotografie und Malerei gehört zum festen Stil dieser Ausgaben.

Warum dieser Band so wichtig ist

Jagdlyrik ist in der Jagdkultur so gut wie vergessen – obwohl sie – wohl neben alten Höhlenmalereien – eines der ursprünglichen Ausdrucksformen jagdlicher Erfahrung darstellt. Der Dichterkreis sieht sich als Bewahrer dieser Rarität und widmet der Lyrik „lebenserhaltende Maßnahmen“. Mit jedem Jahrbuch wird erneut deutlich: Literatur ist Jagdkultur – und Jagdkultur braucht Literatur. Gerade heute, in Zeiten der Digitalisierung und Informationsüberflutung, sind kontemplative Worte aus echten Begegnungen mit Natur und Wild umso wichtiger.

Inhalt und Wirkung

„Klang der Jagd“ hält, was es verspricht: Sprache als Spiegel der Weidgerechtigkeit, der Naturverbundenheit und der inneren Stimme der Jäger. Einleitend schreibt Dr. Walter Brunner, Landesjägermeister von Kärnten, dass die Jagdlyriker dem „Schauspiel Natur“ gerecht werden: nicht mit Fakten, sondern mit Gefühl. Gedichte wie „Der Klang der Jagd“ von Walter Heil vermitteln direkt im Ohr und im Herzen: Jagdhorn-Klang, Hundegebell, Büchsenknall – die Symphonie der Jagd in verspielter Form.

Die lyrischen Beiträge setzen eindrucksvolle bilderreiche Sprache ein. Kunstvolle Illustrationen ergänzen die Texte stimmungsvoll, geben dem Buch visuelle Tiefe und verleihen jeder Ausgabe ihre besondere Atmosphäre.

Hintergründe & Finanzierung

Der Dichterkreis ist keine Institution, kein Verein – sondern eine freiwillige Gemeinschaft, die ihre jährlichen Jahrbuchprojekte selbst finanziert, redigiert und herausgibt. Öffentlichkeitsarbeit, Layout, Website und Versand erfolgen aus dem persönlichen Umfeld – mit Leidenschaft für die Sache und ohne Profitabsicht.

 



Warum sollte ein jagdliches Publikum diesen Band kennen?

  • Es verbindet jagdliche Authentizität mit literarischer Tiefe – kein literaturferner Pathos, sondern echte, authentische Gefühle.
  • Es ist Ausdruck einer lebendigen, kaum mehr gelebten Tradition, die Jagd nicht nur als Ausübung, sondern als Kultur versteht.
  • Es ermöglicht einen emotionalen Zugang zur Jagd, der weder belehrend noch populistisch ist – sondern einladend und fühlbar.
  • Es ist ein ideales Geschenk – für Jäger, Literaturfreunde und traditionell interessierte Menschen, die der Jagd mit Respekt begegnen.


Bestellinfos:

  • Titel: Klang der Jagd – Jagdlyrik 2025
  • Preis: 16 € plus Versand 
  • Bezug: Direkt über www.jagdlyrik.com oder per Kontakt mit Hans H. Milles



Fazit für voll.wild

Dieser Gedichtband ist mehr als ein Buch – er ist ein geistiger Begleiter für Jäger und Jägerinnen, die Jagd als Haltung, Klang und Gefühl verstehen. Er verbindet uns mit einer Kultur, die ohne Lyrik verkümmern würde. Ich lade euch ein, mit diesem Band Stille, Rhythmus und innere Bilder der Jagd zu entdecken – und danke dem Dichterkreis für diese poetische Reise in die Seele unserer Leidenschaft.

Weidmannsdank und viel Freude mit Klang der Jagd!
Patrick Gamberoni

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