„Wie herrlich leuchtet mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne, wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen aus dem Gesträuch,
Und Freud‘ und Wonne aus jeder Brust.
O Erd‘, o Sonne, o Glück, o Lust!“
Der Wonnemonat Mai zieht wohl praktisch jeden in seinen Bann, niemand lässt der Triumph des neuen Lebens über den Winter und die kalte Jahreszeit unberührt. Zahllos sind daher auch die Gedichte, Lieder und Werke über den Wonnemonat und das frische, sprießende Leben. 🌿
So auch im oben zitierten „Mailied“ von Johann Wolfgang von Goethe aus seiner Straßburger Studentenzeit, in welches er freilich auch seine Verliebtheit in eine junge Pfarrerstochter verarbeitete. 🤫
Wir Jäger wiederum verbinden mit dem Mai häufig die beginnende #Bockjagd, ist doch der 1. Mai in vielen Regionen Mitteleuropas das traditionelle Startdatum für die Rehwildsaison und auch ich saß hierfür heute draußen. 🦌
Und ich kann schon in meinem ersten Jagdjahr gut nachvollziehen, welch magischen Zauber dieses Datum für viele Waidkameraden ausstrahlt: die wiedererstarkende Natur, das satte leuchtende Grün und das erwachende Leben, die große Freude bei jedem Anblick des von uns gehegten Wildes. 😌
Auch wenn mir heute kein Waidmannsheil beschieden war, so bin ich doch einfach glücklich die frische Kraft der wiedererwachten Natur aufsaugen gekonnt zu haben.
In diesem Sinne: Servus und Waidmannsheil! 🌿
Text Erstveröffentlicht unter https://www.instagram.com/reel/CdBUskWOW6d/?igsh=N29oaHQ1MWRlZjJi
